KI-Beratung & KI-Trainings | Langzeitbegleitung bei der Einführung im Unternehmen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 23. August 2026

Anbieterin: adminsoft GmbH, vertreten durch Sascha Wald, Münchäckerstr. 16, 76437 Rastatt, Deutschland
Handelsregister: HRB 522497 | USt-IdNr.: DE236057549

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der adminsoft GmbH, nachfolgend „Anbieterin”, und ihren Kunden über Beratungs-, Trainings- und Softwareentwicklungsleistungen.

1.2 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.

1.3 Diese AGB gelten auch gegenüber Kunden mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.

1.4 Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

2. Leistungen der Anbieterin

2.1 Die Anbieterin erbringt insbesondere folgende Leistungen:

  • KI-Beratung, einschließlich Strategie, Prozessanalyse, Auswahl und Einführung geeigneter Werkzeuge, Konzeption, Richtlinien, Prompt-Erstellung, technische Umsetzung und Automatisierung,

  • Präsenztrainings und Live-Onlinetrainings zu Künstlicher Intelligenz und verwandten Themen,

  • klassische und KI-gestützte Softwareentwicklung sowie

  • sonstige vereinbarte Beratungs- und IT-Dienstleistungen.

2.2 Art, Inhalt, Umfang, Termine und Vergütung der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer sonstigen Vereinbarung in Textform.

2.3 Soweit nicht ausdrücklich ein bestimmter Erfolg oder ein bestimmtes Arbeitsergebnis vereinbart ist, schuldet die Anbieterin eine fachgerechte Leistungserbringung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen, organisatorischen oder technischen Erfolg.

2.4 Beratungsleistungen ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Datenschutzberatung. Der Kunde ist für die rechtliche und fachliche Prüfung sowie für Entscheidungen auf Grundlage der Beratung verantwortlich.

3. Vertragsschluss

3.1 Darstellungen auf Webseiten, in Präsentationen oder sonstigen Medien sind unverbindlich und stellen kein verbindliches Angebot dar.

3.2 Ein Vertrag kommt durch Annahme eines Angebots, durch Auftragsbestätigung in Textform oder durch Beginn der Leistungserbringung auf Wunsch des Kunden zustande.

3.3 Änderungen und Ergänzungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der Abstimmung in Textform. Hierdurch entstehender Mehraufwand ist zusätzlich zu vergüten, soweit nichts anderes vereinbart wurde.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Bei grenzüberschreitenden Leistungen gelten die jeweils anwendbaren umsatzsteuerrechtlichen Regelungen.

4.2 Rechnungen sind sofort nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern im Angebot oder in der Rechnung kein abweichendes Zahlungsziel genannt ist.

4.3 Bei Projekten kann die Anbieterin Abschlagszahlungen verlangen. Sofern nicht anders vereinbart, werden 40 % bei Auftragserteilung, 40 % nach Erreichen des vereinbarten Zwischenstands und 20 % nach Abschluss der Leistung fällig.

4.4 Ratenzahlungen werden grundsätzlich nicht angeboten. Eine Ausnahme bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung in Textform. Eine vereinbarte Ratenzahlung ändert nichts an der insgesamt geschuldeten Vergütung.

4.5 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Die Anbieterin darf weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich fälliger Forderungen aussetzen, sofern sie dies dem Kunden zuvor in Textform angekündigt hat. Vereinbarte Termine und Fristen verlängern sich angemessen.

4.6 Die Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen, von der Anbieterin anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht darf nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.

5. Trainings und Workshops

5.1 Trainings finden als Präsenzveranstaltungen oder als Live-Onlinetrainings statt. Aufzeichnungen und Selbstlernkurse sind nicht Bestandteil des Leistungsangebots, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

5.2 Fragen und fachlicher Austausch während der Veranstaltungen sind ausdrücklich möglich. Teilnahmebescheinigungen bestätigen ausschließlich die Teilnahme und stellen keinen Nachweis einer Prüfung oder eines bestimmten Kompetenzniveaus dar.

5.3 Bei einer Veranstaltung mit nur einer Sitzung ist eine Stornierung bis sieben Kalendertage vor dem Termin kostenfrei möglich. Bei einer späteren Stornierung werden 50 % der vereinbarten Vergütung fällig. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

5.4 Bei mehrteiligen Trainings kann der Kunde nach der ersten und vor der zweiten Sitzung in Textform stornieren. Die bereits erbrachte Sitzung wird vollständig abgerechnet. Zusätzlich werden 50 % der auf die noch ausstehenden Sitzungen entfallenden Vergütung fällig. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

5.5 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

5.6 Zwingende Vorschriften, insbesondere des Fernunterrichtsschutzgesetzes, bleiben unberührt, sofern dessen Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen.

6. Termine, Verschiebungen und Ausfall

6.1 Einzelne Beratungs-, Entwicklungs- oder Trainingstermine können bis mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei verschoben oder abgesagt werden.

6.2 Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen werden 50 % des für den betroffenen Termin vereinbarten Honorars als pauschalierter Ausgleich berechnet, sofern kein Ersatztermin vereinbart wird. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

6.3 Kann ein Termin aus einem von der Anbieterin zu vertretenden Grund nicht stattfinden, wird ein Ersatztermin vereinbart. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser AGB.

6.4 Bei technischen Störungen eines Live-Onlinetermins wirken beide Parteien an einer zumutbaren Fortsetzung oder Nachholung mit. Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden berechtigen nicht automatisch zu einer Reduzierung der Vergütung.

7. Reisekosten

7.1 Erforderliche und vereinbarte Reise-, Übernachtungs- und Nebenkosten werden nach tatsächlichem Aufwand zusätzlich berechnet.

7.2 Bei Fahrten mit dem Pkw werden 0,40 Euro je gefahrenem Kilometer berechnet.

8. KI-gestützte Leistungserbringung

8.1 Die Anbieterin darf bei Beratung, Konzeption, Dokumentation und Softwareentwicklung geeignete KI-Systeme als unterstützende Werkzeuge einsetzen.

8.2 Beim Einsatz von KI-Systemen berücksichtigt die Anbieterin die vereinbarten Vertraulichkeits- und Datenschutzanforderungen. Personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse, Quellcode oder sonstige vertrauliche Kundeninformationen dürfen nur verarbeitet oder an einen KI-Dienst übermittelt werden, soweit dies rechtlich zulässig, für die Leistung erforderlich und vom vereinbarten Verarbeitungsrahmen gedeckt ist. Soweit erforderlich, wird vorab eine ausdrückliche Freigabe des Kunden eingeholt.

8.3 KI-gestützt erzeugte Ergebnisse werden im Rahmen der vereinbarten Leistung fachlich geprüft. Gleichwohl können sachliche Fehler, unvollständige Ergebnisse, Sicherheitsmängel oder ungeeignete Ausgaben nicht vollständig ausgeschlossen werden.

8.4 Der Kunde ist verpflichtet, Ergebnisse vor einer produktiven Nutzung entsprechend ihrer Bedeutung und ihres Risikos zu prüfen. Dies gilt insbesondere für rechtlich, finanziell, sicherheitsbezogen oder geschäftskritisch relevante Entscheidungen und Anwendungen.

8.5 Der Einsatz bestimmter KI-Dienste oder die Verarbeitung besonderer Datenkategorien wird gesondert abgestimmt, wenn dies aufgrund des Auftrags, der Datenschutzanforderungen oder der Sicherheitsvorgaben erforderlich ist.

9. Mitwirkung des Kunden

9.1 Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Entscheidungen, Zugänge und Ansprechpartner rechtzeitig bereit.

9.2 Der Kunde gewährleistet, dass zur Verfügung gestellte Daten, Inhalte und Materialien rechtmäßig verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.

9.3 Soweit die Mitwirkung des Kunden ausbleibt oder verspätet erfolgt, verschieben sich vereinbarte Termine und Fristen angemessen. Bereits entstandener Mehraufwand kann nach vorheriger Information zusätzlich berechnet werden.

10. Nutzungsrechte und Unterlagen

10.1 An individuell für den Kunden erstellten Arbeitsergebnissen erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung die für den vertraglich vorausgesetzten Zweck erforderlichen, einfachen Nutzungsrechte, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist.

10.2 Vorbestehende Bestandteile, allgemeine Methoden, Vorlagen, Bibliotheken, Konzepte, Werkzeuge, Know-how und wiederverwendbare Softwarebausteine der Anbieterin verbleiben bei der Anbieterin. Der Kunde erhält daran nur die für die Nutzung des vereinbarten Arbeitsergebnisses erforderlichen Rechte.

10.3 Schulungsunterlagen, Präsentationen, Dokumentationen und sonstige Materialien dürfen nur im eigenen Unternehmen für den vereinbarten Zweck genutzt werden. Weitergabe, Veröffentlichung, Bearbeitung oder kommerzielle Verwertung bedürfen der vorherigen Zustimmung in Textform.

10.4 Rechte Dritter und Lizenzbedingungen verwendeter Drittkomponenten bleiben unberührt.

11. Vertraulichkeit und Geschäftsgeheimnisse

11.1 Beide Parteien behandeln alle ihnen im Zusammenhang mit dem Vertrag bekannt werdenden vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse zeitlich unbegrenzt vertraulich, soweit diese nicht offenkundig oder rechtmäßig von Dritten erlangt worden sind.

11.2 Vertrauliche Informationen dürfen nur zur Durchführung des Vertrags verwendet und nur solchen Beschäftigten oder eingesetzten Personen zugänglich gemacht werden, die sie hierfür benötigen und entsprechend zur Vertraulichkeit verpflichtet sind.

11.3 Zugangsdaten, Quellcode, technische Dokumentationen und Sicherheitsinformationen sind besonders geschützt aufzubewahren. Sicherheitsvorfälle oder ein vermuteter unbefugter Zugriff sind der jeweils anderen Partei unverzüglich mitzuteilen.

11.4 Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt. Die betroffene Partei wird, soweit rechtlich zulässig, vor einer Offenlegung informiert.

12. Referenznennung

12.1 Die Anbieterin darf Namen, Logo und eine sachliche Kurzbeschreibung des Projekts nur nach vorheriger Zustimmung des Kunden als Referenz verwenden.

12.2 Die Zustimmung kann für die Zukunft in Textform widerrufen werden. Bereits rechtmäßig erstellte Druckerzeugnisse müssen nicht zurückgerufen werden.

13. Haftung

13.1 Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.

13.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

13.3 Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der Mitarbeitenden, Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.

13.4 Soweit gesetzlich zulässig, haftet die Anbieterin nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden, es sei denn, diese waren bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbar oder beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

13.5 Die Anbieterin übernimmt keine Garantie für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, eine bestimmte Produktivitätssteigerung oder die Fehlerfreiheit der Ausgaben von KI-Systemen. Der Kunde bleibt für die Prüfung und Freigabe geschäftskritischer Ergebnisse verantwortlich.

13.6 Für Leistungen und Systeme Dritter haftet die Anbieterin nur, soweit sie einen Schaden selbst zu vertreten hat. Verfügbarkeit, Funktionen und Bedingungen von Drittanbietern können sich außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin ändern.

13.7 Die gesetzlichen Regelungen zur Beweislast bleiben unberührt.

14. Datenschutz

14.1 Die Parteien verarbeiten personenbezogene Daten im Einklang mit den anwendbaren Datenschutzvorschriften.

14.2 Soweit die Anbieterin personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

14.3 Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung der Anbieterin unter adminsoft.de/datenschutz-bestimmungen.

15. Laufzeit und Beendigung

15.1 Projektbezogene Verträge enden mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistungen, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

15.2 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.

16. Höhere Gewalt

16.1 Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Ausfälle, die auf Ereignissen außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs beruhen, insbesondere Naturereignissen, behördlichen Maßnahmen, Ausfällen wesentlicher Infrastruktur, Arbeitskämpfen oder erheblichen Störungen von Kommunikations- und Energieversorgung.

16.2 Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich und wirkt an einer angemessenen Anpassung der Leistungstermine mit. Bereits erbrachte Leistungen bleiben zu vergüten.

17. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

17.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.

17.2 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag ist Rastatt, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

17.3 Vertragssprache ist Deutsch. Werden Übersetzungen bereitgestellt, ist bei Auslegungsunterschieden die deutsche Fassung maßgeblich.

18. Schlussbestimmungen

18.1 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.

18.2 Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

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